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TEIL 3
Peter Pan
Als neuntes von zehn Kindern einer Arbeiterfamilie war James stets begeistert, wenn seine Mutter ihm und seinen Geschwistern abends Abenteuergeschichten vorlas, besonders "Die Schatzinsel" von R.L. Stevenson. Nachdem sein Bruder David bei einem Eislauf ums Leben kam, begann zwischen ihm und seiner Mutter eine sehr intensive Beziehung, die sein Leben prägen sollte; bereits mit 13 verließ er seine Heimatstadt Kirremuir in Forfashire. In der Schule galt er als Außenseiter und interessierte sich nicht für das andere Geschlecht. Begeistern konnte er sich nur für das Theater und Geschichten von Jules Verne, Mayne Reid und James Fenimore Cooper. Nach einem erfolgreichen Abschluss an der Universität von Edinburgh 1882 arbeitete Barrie als Journalist für das Nottingham Journal. Drei Jahre später zog er mit leeren Taschen als freischaffender Autor nach London. Seine meist humorvollen Geschichten waren schnell beliebt und bald wandelte er in literarischen Kreisen, u.a. gehörten keine Geringeren als G.B. Shaw, H.G. Wells und Arthur Conan Doyle zu seinem Bekanntenkreis. 1891 schrieb er mit dem Bühnenstück The Little Minister einen seiner größten Erfolge, der mittlerweile sechsmal verfilmt wurde. 1902 tauchte in Barries Novelle The Little White Bird zum ersten mal ein kleiner Junge mit Namen Peter Pan auf. Sein Schöpfer erkannte das Potential dieser Figur und brachte zwei Jahre später das Bühnenstück heraus, das ihn für alle Zeiten unsterblich machen sollte. Nach zahllosen Überarbeitungen erschien jedoch erst 1911 die definitive Endfassung Peter and Wendy, die Barries Stand als erfolgreicher Theaterschreiber für immer sicherte. Seine ehemalige Universität in Edinburgh ernannte ihn 1930 zum Ehrenvorsitzenden, ein Amt, dass Barrie bis zu seinem Tod ausübte. Die Geschichte von Peter Pan war laut Überlieferung Walt Disneys Lieblingsgeschichte überhaupt. Sie kam in die engere Wahl zum ersten abendfüllenden Zeichentrickfilm, wurde aufgrund der damaligen Technik im Kontrast zu Disneys Vorstellungen noch als unrealisierbar eingestuft. Unnötig zu sagen, dass Walt besonders viel Liebe und Authentizität in das Projekt steckte. |
Happy Dan, der
pfeifende Hund Die Story von Susi und Strolch (The
Lady & the Tramp) ist die lose Zusammenfassung zweier Geschichten. Die erste stammte
von Ward Greene, der in Amerikas größtem Comicverlag King Features als Editor arbeitete
und durch die Disneycomics einen gewissen Kontakt zu den Studios pflegte. 1937 schrieb
Greene Happy Dan, the Whistling Dog, das noch im selben Jahr
Walt Disney selbst in die Hände fiel. Dieser war entzückt, für eine Umsetzung auf die
Leinwand reichte der Inhalt jedoch nicht. Joe Grant, Disneys großer Karikaturist,
bastelte zur selben Zeit ebenfalls an einer Hundestory mit Namen Miss
Patsy, the beautiful Spaniel, basierend auf Grants eigenem Schoßhündchen, einer
Cockerspanieldame. Genau das war es, was Disney noch gefehlt hatte. "Dein Hund und
mein Hund müssen zusammen kommen" riet er Greene und bat diesen, die Geschichte noch
einmal neu zu schreiben. Ward legte sich ins Zeug und präsentierte Disney 1943 stolz sein
Machtwerk. Obwohl sofort mit der Arbeit an einem Script begonnen wurde, verschwand die
Idee dennoch für über zehn Jahre in den Schubladen. Als man sich erneut der Story
annahm, waren aus den Hauptakteuren inzwischen namenlose Hunde geworden, sehr zum
Leidwesen übrigens von Autor Ward Greene und den RKO-Sponsoren. |
Hundert und
ein Dalmatiner
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Das
Dschungelbuch
Rudyard Kipling, der 1907 als erster
Brite den Nobelpreis für Literatur entgegen nahm, gehört zu den erfolgreichsten Autoren
Englands. |